Pressemitteilungen
Aktualisiert: 02.12.201104.11.2011: DLRG Borkum blickt auf ruhige Saison zurück
In 14.238 ehrenamtlichen Stunden 8 Menschen vor dem Ertrinken gerettet
Borkum – 'Kaum spektakuläre Fälle an Borkums Stränden', so lautet das Fazit der DLRG-Wasserrettung für die Saison 2011. Von Mai bis Ende Oktober wurde von Rettungsschwimmern der DLRG das Strandleben an den vier Borkumer Stränden überwacht. Dabei kam die beachtliche Zahl von 14.238 ehrenamtlichen Stunden zusammen. In acht Fällen mußten die Retter eingreifen, als das Leben von Menschen akut durch Ertrinken bedroht war. Darunter befanden sich auch fünf Kinder unter 14 Jahren. Zusätzlich wurden in 18 Einsätzen mehrere Kleinschwimmmittel (z.B. Luftmatratzen), Surfbretter und Boote wieder sicher an den Strand zurück gebracht.
Ansonsten war die kühlere Witterung während der Hauptsaison wohl mit ausschlaggebend, dass die Zahl der Ersten-Hilfe Fälle gegenüber den Vorjahren stark zurückging. Dennoch waren 1.274 leichte Hilfeleistungen (u.a. Schnittverletzungen, Quallenberührungen) notwendig. In weiteren 26 Situationen mussten umfangreichere Maßnahmen durch die DLRG-Helfer eingeleitet werden, hier sind es dann häufig Kreislaufprobleme oder Knochenbrüche.
Im Gegensatz zu den abnehmenden Erste-Hilfe-Fällen beschäftigt die Rettungsorganisation immer mehr die Suche nach Eltern, bzw. Kindern am Strand: In 126 Fällen suchten Kinder ihre Eltern und gar 182 mal wurden die Kinder vermisst.Die Eltern lassen ihre Kinder oft sehr sorglos am Badestrand spielen und bemerken nicht wenn diese allein auf Entdeckungsreise gehen. Daher bietet die DLRG zusammen mit Ihrem Sponsor NIVEA seit diesem Jahr den kostenlosen Service eines sogenannten 'Kindersuchbandes' an. Das Prinzip ist einfach: das Kind bekommt ein Armband mit einer Kennnummer. Diese Nummer wird mit einer Handy- oder Strandkorbnummer der Eltern in eine Liste eingetragen, um bei Bedarf die Angehörigen schnell benachrichtigt zu können. Nach der Abreise wird dieser Listeeintrag dann gelöscht.
Sorge bereitet den Lebensrettern auch die zunehmenden Verletzungen außerhalb der Badefelder. Hier sind besonders die Buhnen große Gefahrenquellen. Die DLRG weist darauf hin, dass zum Baden die bewachten Badezonen benutzt werden sollten. Dabei ist auf die durch Flaggen gesetzten Warnlagen und Badezeiten zu achten um sich nicht unnötig in Gefahr zu begeben.
Schon jetzt können sich Interessierte für den ehrenamtlichen Wachdienst 2012 auf der größten ostfriesischen Insel bewerben. Die Mindestbedingungen sind das Alter von 16 Jahre, Rettungsschwimmabzeichen Silber und ein Erste-Hilfe Kurs nicht älter als zwei Jahre. Geboten wird ein Taschengeld, Anreisekosten und eine kostenlose Unterbringung. Bewerbungen sind über das Internet unter http://zwrdk.dlrg.de möglich.
Borkum – 'Kaum spektakuläre Fälle an Borkums Stränden', so lautet das Fazit der DLRG-Wasserrettung für die Saison 2011. Von Mai bis Ende Oktober wurde von Rettungsschwimmern der DLRG das Strandleben an den vier Borkumer Stränden überwacht. Dabei kam die beachtliche Zahl von 14.238 ehrenamtlichen Stunden zusammen. In acht Fällen mußten die Retter eingreifen, als das Leben von Menschen akut durch Ertrinken bedroht war. Darunter befanden sich auch fünf Kinder unter 14 Jahren. Zusätzlich wurden in 18 Einsätzen mehrere Kleinschwimmmittel (z.B. Luftmatratzen), Surfbretter und Boote wieder sicher an den Strand zurück gebracht.
Ansonsten war die kühlere Witterung während der Hauptsaison wohl mit ausschlaggebend, dass die Zahl der Ersten-Hilfe Fälle gegenüber den Vorjahren stark zurückging. Dennoch waren 1.274 leichte Hilfeleistungen (u.a. Schnittverletzungen, Quallenberührungen) notwendig. In weiteren 26 Situationen mussten umfangreichere Maßnahmen durch die DLRG-Helfer eingeleitet werden, hier sind es dann häufig Kreislaufprobleme oder Knochenbrüche.
Im Gegensatz zu den abnehmenden Erste-Hilfe-Fällen beschäftigt die Rettungsorganisation immer mehr die Suche nach Eltern, bzw. Kindern am Strand: In 126 Fällen suchten Kinder ihre Eltern und gar 182 mal wurden die Kinder vermisst.Die Eltern lassen ihre Kinder oft sehr sorglos am Badestrand spielen und bemerken nicht wenn diese allein auf Entdeckungsreise gehen. Daher bietet die DLRG zusammen mit Ihrem Sponsor NIVEA seit diesem Jahr den kostenlosen Service eines sogenannten 'Kindersuchbandes' an. Das Prinzip ist einfach: das Kind bekommt ein Armband mit einer Kennnummer. Diese Nummer wird mit einer Handy- oder Strandkorbnummer der Eltern in eine Liste eingetragen, um bei Bedarf die Angehörigen schnell benachrichtigt zu können. Nach der Abreise wird dieser Listeeintrag dann gelöscht.
Sorge bereitet den Lebensrettern auch die zunehmenden Verletzungen außerhalb der Badefelder. Hier sind besonders die Buhnen große Gefahrenquellen. Die DLRG weist darauf hin, dass zum Baden die bewachten Badezonen benutzt werden sollten. Dabei ist auf die durch Flaggen gesetzten Warnlagen und Badezeiten zu achten um sich nicht unnötig in Gefahr zu begeben.
Schon jetzt können sich Interessierte für den ehrenamtlichen Wachdienst 2012 auf der größten ostfriesischen Insel bewerben. Die Mindestbedingungen sind das Alter von 16 Jahre, Rettungsschwimmabzeichen Silber und ein Erste-Hilfe Kurs nicht älter als zwei Jahre. Geboten wird ein Taschengeld, Anreisekosten und eine kostenlose Unterbringung. Bewerbungen sind über das Internet unter http://zwrdk.dlrg.de möglich.
26.10.2010: Saisonabschluss an den Borkumer Stränden
Borkum/Holger Schrank – Zum Abschluss der diesjährigen Badesaison auf Borkum war er noch einmal am Strand zu hören, der Klassiker der ostfriesischen Jungs: 'Borkum – die Insel meiner Träume'.
Dafür, dass Borkum dies auch bleibt, haben in der Saison 2010 an den vier Badestränden der Insel wieder 120 ehrenamtliche Rettungsschwimmer der DLRG ihren Beitrag geleistet: In insgesamt 13.767 Wachstunden von Anfang Mai bis Ende Oktober wurden 20 Menschen vor dem Tod durch Ertrinken gerettet, darunter auch 5 Kinder unter 14 Jahren.Die DLRG weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gerade Eltern beim Baden im Meer auf die weithin sichtbaren Warnsignale an den Wachstationen achten sollten. Auch birgt das Schwimmen in unbewachten und nicht zum Baden freigegeben Bereichen generell ein höheres Gefahrenpotential. Die meisten der diesjährigen Einsätze waren Unkenntnis des Reviers (Gezeitenströmungen, Wind) und Überschätzung der eigenen Fähigkeiten geschuldet.Neben diesem eigentlichen Betätigungsfeld der Rettungsschwimmer rückt auch immer mehr die Erste-Hilfe in den Vordergrund: Mit 1.824 sogenannten 'leichten Erste-Hilfe-Fällen' (dies sind z.B. Schürfwunden oder Quallenberührungen) mussten so viele Behandlungen durchgeführt werden, wie bisher noch in keiner Saison. Gerade im Juli, als ein heißer Strandtag auf den nächsten folgte, ballten sich die Einsätze.Darüber hinaus wurden 36 schwere Erste-Hilfe-Fälle (z.B. Knochenbrüche oder Kreislaufprobleme) erstversorgt, und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Einsatz eines AEDs (Defibrillator) musste durchgeführt werden.Gerade in dem Hauptsaisongetümmel an den Stränden passiert es immer wieder, dass Kinder ihre Eltern oder andersherum Eltern ihre auf Entdeckungsreise gegangenen Sprösslinge nicht wiederfinden. Insgesamt 239 solcher Personensuchen gab es. Diese konnten, in wenigen Fällen nicht zuletzt durch die Amtshilfe der örtlichen Polizei, allesamt erfolgreich aufgespürt werden.Darüber hinaus wurden in diversen Einsätzen noch 20 Kleinschwimmmittel, 5 Surf- oder Kiteboards und 2 Boote sicher zurück an die Strände geholt.Der Abschluss der Saison 2010 wurde in einem gemütlichen Ausklang am Freitagabend gefeiert und schon jetzt können sich interessierte Rettungsschwimmer für die Saison 2011 bewerben. Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste (ZWRD-K) der DLRG: http://zwrdk.dlrg.de.
Dafür, dass Borkum dies auch bleibt, haben in der Saison 2010 an den vier Badestränden der Insel wieder 120 ehrenamtliche Rettungsschwimmer der DLRG ihren Beitrag geleistet: In insgesamt 13.767 Wachstunden von Anfang Mai bis Ende Oktober wurden 20 Menschen vor dem Tod durch Ertrinken gerettet, darunter auch 5 Kinder unter 14 Jahren.Die DLRG weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gerade Eltern beim Baden im Meer auf die weithin sichtbaren Warnsignale an den Wachstationen achten sollten. Auch birgt das Schwimmen in unbewachten und nicht zum Baden freigegeben Bereichen generell ein höheres Gefahrenpotential. Die meisten der diesjährigen Einsätze waren Unkenntnis des Reviers (Gezeitenströmungen, Wind) und Überschätzung der eigenen Fähigkeiten geschuldet.Neben diesem eigentlichen Betätigungsfeld der Rettungsschwimmer rückt auch immer mehr die Erste-Hilfe in den Vordergrund: Mit 1.824 sogenannten 'leichten Erste-Hilfe-Fällen' (dies sind z.B. Schürfwunden oder Quallenberührungen) mussten so viele Behandlungen durchgeführt werden, wie bisher noch in keiner Saison. Gerade im Juli, als ein heißer Strandtag auf den nächsten folgte, ballten sich die Einsätze.Darüber hinaus wurden 36 schwere Erste-Hilfe-Fälle (z.B. Knochenbrüche oder Kreislaufprobleme) erstversorgt, und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Einsatz eines AEDs (Defibrillator) musste durchgeführt werden.Gerade in dem Hauptsaisongetümmel an den Stränden passiert es immer wieder, dass Kinder ihre Eltern oder andersherum Eltern ihre auf Entdeckungsreise gegangenen Sprösslinge nicht wiederfinden. Insgesamt 239 solcher Personensuchen gab es. Diese konnten, in wenigen Fällen nicht zuletzt durch die Amtshilfe der örtlichen Polizei, allesamt erfolgreich aufgespürt werden.Darüber hinaus wurden in diversen Einsätzen noch 20 Kleinschwimmmittel, 5 Surf- oder Kiteboards und 2 Boote sicher zurück an die Strände geholt.Der Abschluss der Saison 2010 wurde in einem gemütlichen Ausklang am Freitagabend gefeiert und schon jetzt können sich interessierte Rettungsschwimmer für die Saison 2011 bewerben. Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste (ZWRD-K) der DLRG: http://zwrdk.dlrg.de. 16.10.2009: Erfolgreiche Strandsaison geht auf Borkum zu Ende
Borkums sichere Badestrände – sechs Menschen vor dem Ertrinken gerettet Borkum/hs - Es ist der 3. Mai 2009 auf Borkum. Zwölf Grad Wassertemperatur und leichter Nieselregen laden nicht gerade zum Baden ein als Dr. Klaus Wilkens, Präsident der International Life Saving Federation of Europe (ILSE), im Beisein des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Dr. Philipp Rösler und weiteren geladenen Gästen die Strände Borkums als „Bewachte Badestrände“ auszeichnet. In einem Festakt wird symbolisch die rote „Lifeguarded Beach“-Flagge an die Gemeinde Borkum überreicht, dem ersten Badeort an der gesamten Nordsee, dem dieses Zertifikat verliehen wird. Seit nun drei Jahren organisiert der DLRG Landesverband Niedersachsen im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Borkum den Wasserrettungsdienst auf Borkum und bietet mit einem „Komplettpaket“ aus Wachdienstmaterial und ehrenamtlichen Rettungsschwimmern Sicherheit an Borkums Stränden. Sechs Monate später, zum Ende der Saison, stellt sich wieder heraus, wie wertvoll die Arbeit der aus dem gesamten Bundesgebiet angeworbenen Rettungsschwimmer ist. Insgesamt wurden in mehr als 12.492 ehrenamtlichen Stunden sechs Menschen vor dem Tod durch Ertrinken gerettet. Darunter waren auch drei Kinder unter 14 Jahren. Bedingt durch die Umstände der Rettung wurde dem Rettungsschwimmer Fabian Schmid (Beuren) für seinen Einsatz die Ehrenurkunde für die „erfolgreiche Lebensrettung aus Wassergefahr“ durch die DLRG überreicht. Weiterhin wurden 1.443 leichte Erste-Hilfe-Fälle (Schürfwunden o.ä.) behandelt und 35 schwere Erste-Hilfe-Einsätze (u.a. Knochenbrüche oder schwerwiegende Kreislaufprobleme) versorgt. Eine Herz-Lungen-Wiederbelebung musste ebenfalls durchgeführt werden. Auch dieses Jahr sind in dem „Hauptsaisongewusel“ an den Stränden 159 Kinder zwischenzeitlich durch ihre Eltern als vermisst gemeldet und ausfindig gemacht worden. Umgekehrt wurden von 99 Kindern die Eltern erfolgreich gesucht, nachdem sie diese nicht von allein wiederfinden konnten. In weiteren Einsätzen wurden 25 Kleinschwimmmittel (z.B. Luftmatratzen), acht Surfbretter und drei Boote mit insgesamt sechs Menschen darauf wieder zurück an das sichere Ufer gebracht. Insgesamt ist auch 2009 kein Badegast ernsthaft zu Schaden gekommen und die Rettungsschwimmer der DLRG unter den beiden hauptamtliche Abschnittsleitern Frank Held und Holger Schrank aus Borkum sind den, durch die Zertifizierung zum „Bewachten Badestrand“, gestellten Anforderungen in vollem Umfang gerecht geworden. Die „Lifeguarded Beach“-Flagge wird auch 2010 an Borkums Stränden wehen und schon jetzt sucht die DLRG wieder interessierte Rettungsschwimmer für die nächste Saison. Alles rund um den Dienst findet sich auf unserer Internetseite: www.nds.dlrg.de

