FKK-Strand-Borkum

Aktualisiert: 09.11.2018

Im Norden der Insel befindet sich etwas abseits vom Ort der dritte Hauptstrand von Borkum. Der FKK-Strand ist ideal für Gäste (und Rettungsschwimmer), die einen etwas ruhigeren Strand bevorzugen.

Wird das Landschaftsbild bei den westlich der Seehundsbank gelegenen Stränden noch von Bebauung durch Kliniken, Hotelkomplexen, Ferienwohnungen und seeseitig den Buhnen geprägt, findet man am FKK-Strand der Insel einen reinen Naturstrand vor. Feinster Sand, offenes Meer und eine inseltypisch verwachsene Dünenlandschaft bilden eine perfekte Idylle, weitab vom Ort.
Geprägt wird das Strandbild von der DLRG-Station am Dünenrand, einem Strandkiosk, vereinzelten Strandzelten, einem Kinderspielplatz, ein Volleyballnetz und einem extra Hundebereich. Hinter den Dünen gibt es weitere anmietbare Kabinen. Dort befindet sich auch das Dünenbudje.
War dieser Strand früher ein reiner FKK-Strand, geht der Trend mehr und mehr in die Richtung eines Naturbadestrandes. Diesem Trend folgend ist das Publikum bunt gemischt: Sowohl langjährige FKK-Anhänger, junge Saunagäste und auch Familien, die der Hektik an den anderen Stränden entgehen möchten tummeln sich hier auf der weiten Strandfläche. Hier geht es deutlich gelassener zu als an den Hauptbadestränden.
Besetzt wird dieser Strand, bei dem eine ungefähr 150m breite Badezone zu bewachen ist mit drei bis vier Rettungsschwimmern, die während der Badezeit den vorgelagerten Wachwagen an der Wasserkante besetzen. Die Funktionen des Wachleiters, Bootsführers und des Sanitäters müssen an diesem Strand nicht unbedingt auf mehrere Personen verteilt werden, die Qualifikationen gleichwohl vorhanden sein: So ruhig es offensichtlich hier zugehen mag, die Rettungsschwimmer werden an diesem Strandabschnitt nicht grundlos eingesetzt und es ist ein hohes Maß ein Eigenverantwortung von ihnen gefordert. Die Mannschaft ist bei gelegentlichen Einsätzen auf sich allein gestellt, an keinem anderen Strand benötigt externe Hilfe so lange wie am FKK-Strand.
Nicht geschützt durch Buhnen oder Buchten, der offenen Nordsee entgegen ist die Kraft des Meeres auch bei schönem Wetter deutlich zu spüren und das Zusammenspiel von Wind und Gezeiten bildet schnell ein höchst gefährliches Revier.

Ausstattung

Die Anforderungen an die Rettungsschwimmer werden auch in der Ausrüstung deutlich, die sich, trotz eines wesentlich geringerem Badegastaufkommens nicht von den beiden Hauptstränden unterscheidet: IRB, Kayak, Rettungsbrett, Rettungsboje, Gurtretter, Funkgeräte, Telefon, AED, Sauerstoff und CombiCarrier sind auch hier vorhanden. Zusätzlich wird in der Hauptsaison das Einsatzfahrzeug regelmäßig am FKK-Strand eingesetzt.