Gepäck

Aktualisiert: 06.11.2016
Eine kleine Übersicht, was an Gepäck für den Wasserrettungsdienst eingepackt werden muß, und was nicht.

Notwendiges Gepäck

Badesachen in ausreichender Anzahl. Eine einzige Garnitur ist in jedem Fall zu wenig. Wenigstens zwei weitere Badehosen / -anzüge zum Wechseln sind angeraten. Eine Schwimmbrille ist zu empfehlen. Wer hat, ist auch mit einem eigenem Neoprenanzug gut beraten. Dieser schützt vor Auskühlung bei Bootsfahrten oder beim Einsatz mit dem Rettungsbrett oder Kayak. Auch beim regulären Dienst in der Brandung bewährt sich ein solcher Anzug regelmäßig. Alternativ gibt es auch „Lycra-Shirts” oder „Rash Guards”, die auch als Sonnenschutz getragen werden können.
Shorties in den gängigen Größen sind an allen Borkumer Stationen vorrätig.

Einsatzbekleidung. Bei der Wahl der richtigen Einsatzbekleidung sollte man sich ein wenig mit dem deutschen Wetter auseinander setzen: ein typischer Sommer hat sowohl langanhaltende Sonnenperioden, wie auch einige Regentage, auch sind Wind, Sturm oder Nebel nicht ausgeschlossen. Das von der DLRG-Materialstelle angebotene Wachpaket ist eine gute und günstige Grundlage um sich mit dem Notwendigsten auszustatten. Allerdings sind Regenschutz und Wetterbekleidung nicht nur in der Vor- und Nachsaison empfehlenswert, da auch bei „Schietwetter” Dienst an der Wasserkante versehen werden muß.
Leichte Wetterjacken sind in diversen Größen an allen Stationen auf der Insel für den Dienstgebrauch vorhanden.
Sonnenschutz in ausreichender Menge und Qualität. Die Sonne sollte nicht unterschätzt werden, da sie direkt an der See um einiges intensiver als auf dem Festland ist. Naturgemäß bringt die Aufgabenstellung im Wasserrettungsdienst längere Aufenthalte in der Sonne mit sich mit. Wichtig ist auch an eine entsprechende Kopfbedeckung und vor allem eine qualitativ hochwertige Sonnenbrille zu denken. Nicht nur für hellhäutige Menschen ist sogenannte „Rash-Guards”-Bekleidung, die es bis Lichtschutzfaktor 50 gibt, eine gute Wahl.
Die Firma Nivea als DLRG-Hauptsponsor versorgt die Rettungswachstationen mit ausreichend Sonnencreme (Lichtschutzfaktor 30).

Dokumente. Unbedingt mitzubringen sind der von der Einsatzleitung zugesandte Wachauftrag (ehemals „grüner Schein”), der Rettungsschwimmpass mit dem gültigen Rettungsschwimmabzeichen Silber, der Erste-Hilfe-Nachweis (oder die vergleichbaren Qualifikationsnachweise) und wenn vorhanden, der Bootsführerschein. Weitere Dokumente sind in der Regel nicht notwendig, auf jeden Fall braucht nicht der komplette ATN-Ordner eingepackt werden.

Handtücher sind in ausreichender Zahl angeraten.

Bettwäsche wird nicht kostenlos gestellt.

Quabbenpaket

Bettwäsche und Handtücher können vor Ort ausgeliehen werden.
In dem Wäschepaket befinden sich
 1x Bettwäsche (Laken, Bett- und Kopfkissenbezug)
 2-3x große Badetücher
 1x Handtuch

Wäschewechsel ist jederzeit möglich. Die Anschaffungs- und Reinigungsgebühr ist von der Leihdauer abhängig:
 1 Woche: 5,00 Euro
 2 Wochen: 4,00 Euro pro Woche
 3 Wochen: 3,50 Euro pro Woche

Unnötiges Gepäck

Esswaren. Jeder Rettungsschwimmer muß selber abschätzen, ob sich das zu tragende Mehrgewicht für das unwesentlich höhere Inselpreisniveau rechnet. Dieses tut es auf jeden Fall nicht mehr, wenn dadurch eine zusätzliche Tasche mitgenommen wird, die dann am Schalter der AG Ems kostenpflichtig aufgeben werden muß!
Auf Borkum gibt es einen Discounter mit annährend Festlandspreisen.

Flossen. Die gängigen Größen sind an allen Borkumer Stationen vorhanden.

Einsatzstiefel gehören im Wasserrettungsdienst nicht zur persönlichen Schutzausrüstung.

Fahrräder können günstig ausgeliehen werden.

Haartrockner (Föhne) sind sowohl in der Unterkunft in jedem Zimmer, wie auch auf allen Stationen vorhanden.

DLRG ZWRD Küste

Zentraler Wasserrettungsdienst Küste auf Borkum
DLRG ZWRD-K Borkum